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Das Vertrauen vermag alles, es bewirkt Wunder

Das Vertrauen vermag alles, es bewirkt Wunder
Das Vertrauen vermag alles, es bewirkt Wunder
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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen gerne eine Sammlung von Gebeten und Links zur Verfügung stellen.

Auch wenn wir derzeit nur wenige Gottesdienste und Andachten zusammen feiern können,
so können wir doch im Gebet "zusammen" sein.

Egal wo man sich befindet, ob zu Hause, auf der Arbeit, oder auf einem einsamen Felsen:
in diesem Moment, an dem wir beten, beten rund um die Erde tausende von Menschen mit.
Wir sind nicht allein!

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COVID-19 hat uns über Nacht einige kollektive Illusionen genommen, die das spontane Lebensgefühl ganzer Generationen geprägt haben, etwa:

  • dass uns unser Wohlstand, unsere nahezu unbegrenzte Bewegungsfreiheit, unsere Freizeitkultur selbstverständlich zustehen;
  • dass es Epidemien vom Schreckenspotenzial einer mittelalterlichen Seuche bei uns nicht mehr geben kann;
  • dass wir alles im Griff haben und unser Leben weitgehend selbst planen können;
  • dass der technologische Fortschritt jede Krankheit heilbar machen und den Tod immer weiter hinausschieben wird;
  • dass wir uns gegen nahezu jedes Risiko absichern können.

Jetzt erleben wir, wie ein unbekannter Virus all dies als Selbsttäuschung entlarvt.
Wir haben weniger im Griff, als wir dachten. Planen ist zurzeit sinnlos, ja unmöglich.
Aber birgt das nicht auch die Chance, eine alte Wahrheit neu zu entdecken:
Vergangenheit und Zukunft entziehen sich uns.
Wir haben immer nur den gegenwärtigen Augenblick, um ihn mit Leben zu füllen.
Vielleicht kann die erzwungene Pause zu einer heilsamen Unterbrechung des „noch schneller,
noch höher, noch mehr“ werden, das Leben eher verhindert als fördert?
Vielleicht geht uns dann neu auf, wie kostbar das Geschenk der Gegenwart ist.
Auch als Ort der Begegnung mit dem großen Gegenwärtigen, der uns in jeder Lage mit seiner Liebe umfängt.
Und gebe Gott, es wächst in uns das Vertrauen, nicht dass uns schon nichts passieren wird (dafür aber anderen),
sondern dass Gott aus Unheil Heil schafft, ganz gleich, wie es kommt.
Ein solches Vertrauen trägt auch über den Tod hinaus.
 
Quelle: Karmelitin Sr. Elisabeth Peeters aus dem Karmel St. Therese in Kirchzarten/Schwarzwald
zu lesen im „Konradsblatt“ Nr. 12/2020, der Kirchenzeitung des Erzbistums Freiburg

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Jesus möchte nicht, dass du dein Herz ""schminkst""; er liebt dich, wie du bist,
und hat einen Traum, der mit jedem von euch verwirklicht werden kann. Papst Franziskus

Gebet
Gott, Schöpfer unserer Welt, DU hältst uns in DEINER Hand.
Jesus, Freund und Bruder, DU rufst uns bei unserem Namen.
Gott, DU Tröster und DU, der uns befreist, aus DEINER Hand nehmen wir die glücklichen und die schweren Stunden.
DU segnest unser Tun, unser Lachen und unser Weinen. Segne auch diesen Tag.

In der Krise und angesichts von Angst und Unsicherheit hat der Heilige Ignatius von Loyola über einen flämischen Mitbruder, Pater Nikolaas Sintobin SJ, folgenden Brief geschickt:

Liebe Bewohner der Erde,

wie ich sehe, fällt es Euch doch schwer, die richtige Haltung zur Corona-Pandemie zu finden. Kein Wunder. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so große Fortschritte gemacht, dass Ihr meint, für jedes Problem in kürzester Zeit eine Lösung finden zu können. Jetzt wird überall auf der Welt klar, dass dies eine Illusion ist. Für viele von Euch ist das bestimmt zunächst verwirrend.

Ich selbst hatte über dreißig Jahre mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen. Als Generaloberer des sich rasch ausbreitenden Jesuitenordens war ich fünfzehn Jahre lang Tag für Tag mit allen möglichen, auch unvorhersehbaren Problemen konfrontiert. Ich möchte Euch gerne vier Tipps an die Hand geben, um solch eine schwierige Zeit zu überstehen. Sie stammen aus meiner eigenen Erfahrung.

1. Leistet gegenüber den Ärzten, den Wissenschaftlern und den zuständigen Behörden während der Pandemie Gehorsam, als ob es Gott selbst wäre. Selbst wenn Ihr nicht mit allen ihren Entscheidungen einverstanden seid oder wenn ihr sie nicht versteht. Habt die Demut zu akzeptieren, dass es besser ist, sich auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zu verlassen. Das wird Euer Verantwortungsbewusstsein schärfen und Euch so ermöglichen, Euren Beitrag zur Lösung der Krise zu erbringen.

2. Vorsicht vor der Angst. Denn die Angst kommt niemals von Gott und führt auch nicht zu Gott. Die Angst will euch immer alle möglichen Gründe aufzeigen, warum Ihr euch fürchten müsstet. Zwar sind die Gründe selbst größtenteils wahr. Einzig und allein, Ihr braucht vor ihnen keine Angst zu haben. Der Herr kümmert sich auch jetzt um euch. Das weiß ich genau aus einer gut informierten himmlischen Quelle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Er gerade schreiben kann, wo irdische Linien krumm aussehen. Traut euch, daran zu glauben.

3. In Zeiten der Krise ist das Gebet nicht weniger, sondern noch viel mehr wichtig als sonst. Nehmt Euch das Recht, sich Seiner Liebe ganz hinzugeben. Es ist das beste Gegenmittel gegen die Angst.

4. Und schließlich vergesst in all dem nicht, zu leben und das Leben zu genießen. Was immer auch geschieht, jede Sekunde, die Euch geschenkt wird, ist ein einzigartiges und wertvolles Geschenk. Daran kann auch das Coronavirus nichts ändern.

Mit Euch beständig im Gebet verbunden,

+ Ignatius

im März 2020

Quelle: www.jesuiten.org, In: Pfarrbriefservice.de

Ignatius von Loyola (1491-1556) war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesuitenorden bezeichneten „Gesellschaft Jesu“ (lateinisch Societas Jesu, SJ). Er wurde 1622 heiliggesprochen. Der wohl bekannteste Jesuit der Gegenwart ist Papst Franziskus.

Du Gott des Aufbruchs.
Du bist da und Du begleitest uns auf unserem Weg.
Hilf uns, auch Deine Wege kennen und verstehen zu lernen.
Gewohnte Vorstellungen in Frage zu stellen, neue Möglichkeiten zu entdecken.
Hilf uns, wie die Emmausjünger Vertrautes loszulassen, sich auf Neues einzulassen,
Mut zu fassen und neue Wege zu gehen.

Du Gott des Aufbruchs.
Segne uns, wenn wir Dein Rufen vernehmen.
Begleite uns, wenn wir fest getretene Wege verlassen.
Wende uns Dein Angesicht zu, wenn uns Angst befällt.
Erleuchte unseren Weg, wenn wir neue Schritte wagen.

Du Gott des Aufbruchs,
sei mit uns unterwegs, zu uns selbst,
zu den Menschen, zu Dir.

Und GOTT, der Herr wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Jes.50,7a

Erhöre uns, Gott, wenn wir rufen, und richte uns auf, wenn wir fallen.
Lass uns auch heute nicht allein.

 

"Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen."

Joh 8,51

Gedanken
Als Mensch ist ein jeder von uns auf der Suche: auf der Suche nach Glück, auf der Suche nach Liebe,
nach einem guten und erfüllten Leben. Gottvater hat uns all dies in seinem Sohn Jesus geschenkt. Papst Franziskus

Gebet
Herr wir suchen vieles, was uns letztendlich nicht erfüllen kann. Du aber suchst und findest uns und gibst dich uns hin. Hilf uns, an dir festzuhalten, damit unsere Hände nicht nach Unnützem greifen. Amen.

Auf diesem weiterführenden Link finden Sie täglich neue Gebete gegen "Angst" und
die Möglichkeit mit einem " spirituellen Werkzeugkasten" innerliche Ruhe zu finden.

https://refugium.bistumlimburg.de/

Fragt euch nicht, was euer Land für euch tun kann. Fragt euch, was ihr für euer Land tun könnt.

John F. Kennedy

Dieses Zitat hat der amerikanische Präsident John F. Kennedy damals an die Jugendlichen seines Landes gerichtet.

Die Welt hat sich so verändert, dass man nur noch Wünsche an die Gesellschaft, an die Firma, an die Kirche, an die Familie hat.
Aber man ist nicht bereit Verantwortung zu übernehmen. Weder für sich selbst noch für das Gemeinwohl.
Es ist mittlerweile ziemlich normal, dass eigene Probleme gerne auf andere geladen werden.
Man sucht sich dazu auch gerne einen "Sündenbock". 
"Sündenbock"? Wo kommt dieses Wort her? 
Bis zur Zerstörung des Jerusalemer Tempels wurde ein Ziegenbock symbolisch mit den Sünden des Volkes Israel beladen und in die Wüste geschickt. Dieser Ritus diente der jährlichen Versöhnung zwischen Gott und Mensch.
Der Spruch "Jemanden in die Wüste schicken" hat hier ebenfalls seinen Ursprung.

In der Phase, in der wir derzeit leben, werden gerade die Politiker, die Verantwortung übernommen haben,
oft kritisiert. Sicher weiß man nicht, ob die ein odere andere Entscheidung richtig ist, aber ich bin davon
überzeugt, dass sie die Entscheidungen, die sie treffen, dem Gemeinwohl dienen.
Vielleicht sollten wir zum jetzigen Zeitpunkt die Maßnahmen, die zur Eindämmung des Corona-Virus dienen,
annehmen und nicht so tun, als dienten die Maßnahmen nur, um uns allen und besonders der Wirtschaft zu schaden.

Jeder und jede ist angehalten, sich an die Vorschriften zu halten und damit endlich einmal
Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Barmherziger Gott, wir beten für eine bessere Welt.
Jeder Mensch hat die Möglichkeit die Welt ein bisschen besser zu machen.
Im Umgang mit sich und auch mit seinen Mitmenschen.
Wenn wir alle ein wenig daran arbeiten, wird die Welt im Ganzen besser.
Daher bitte wir DICH,  hilf den Politikern, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Hilf den Wissenschaftlern, ein Mittel gegen das Corona-Virus zu finden.
Schenke DEINEN Segen besonders den Menschen, die zur Zeit 
in ihrer Arbeitswelt den Folgen des Corona-Virus ausgesetzt sind:
Ärzte, Pflegepersonal, Mitarbeiter in Lebensmittelmärkten und Zulieferern.
Erbarme DICH den Kranken und mache sie gesund.
Sei uns nahe, wenn die Angst uns quält und lass uns spüren,
dass DU da bist und uns durch diese Zeit trägst. Amen.

© pixabay
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"Hiobsbotschaft" -dieses Wort hören wir in diesen Tagen zu genüge. Doch wo kommt das eigentlich her? Was verbinden wir mit dem Wort "Hiobsbotschaft"?

Bei Wikipedia kann man folgendes lesen:

Unter einer Hiobsbotschaft (seltener Hiobsnachricht, in früheren Jahrhunderten Hiobspost) versteht man eine Nachricht mit einem für den Empfänger niederschmetternden katastrophalen Inhalt.

Der Ausdruck ist abgeleitet von der biblischen Erzählung um den wohlhabenden und frommen Hiob,
dessen Gottesbeziehung durch Leiden auf die Probe gestellt wird.
Die Geschichte beginnt – nach einem Vorspiel im Himmel – damit,
dass unmittelbar nacheinander vier Boten bei Hiob eintreffen,
die ihm berichten, dass er durch Kriegs- und Naturkatastrophen
seine Viehherden, seine Knechte und schließlich seine Söhne und Töchter verloren hat.(Quelle Wikipedia)

 

 

Doch wie geht denn die Geschichte aus?
Bleibt es dabei, dass Hiob sich gestraft fühlt, an seinem Unglück verzweifelt und elendig zu Grunde geht?

Hiob wendet sich in seiner aussichtslosen Situation an Gott selber,
auf den er in seiner Not seine ganze Hoffnung setzt.
So ergibt er sich demütig in Gottes Willen.
Er überwindet jeden Gedanken an einen ihm feindlich
gesinnten Gott zugunsten eines immer stärker werdenden Vertrauens auf Gott, der nicht den Menschen verurteilt.

Das Buch Hiob zeigt einen Menschen im Leid. Aber durch das Leid, überdenkt Hiob seine Lage und findet neu zum Glauben an Gott. Also auch eine Chance für uns?...

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Leuchttürme wirken ausgesprochen beruhigend.
In steter Regelmäßigkeit blinken sie ihr Licht in das Dunkel hinaus.
Wer unterwegs ist, kann seine Position bestimmen-
und wer zu Hause ist, weiß dass da einer wacht.

So ist Jesus Christus für uns der Leuchtturm -das Licht der Welt.
An IHM können wir uns orientieren.
An IHM können wir uns ausrichten.

Auch gerade jetzt, wo man vor lauter "Dunkel" das Licht nicht mehr zu sehen meint.

"Fürchtet euch nicht. Kommt!
Geht, sagt ER.
Nicht nur mit den Füßen, nicht nur mit dem Kopf,
sondern mit allen Sinnen,
mit eurem Lebenswandel, nicht mit dem Körper,
sondern mit eurem Glauben." nach Remigius von Auxerre OSB

 

"Unglück kann Reifung und Erleuchtung bewirken", sagte der Meister:
Und erklärte das so:
"Ein Vogel suchte jeden Tag Schutz in den dürren Zweigen
eines Baumes mitten auf einer weiten, verlassenen Ebene.
Eines Tages wurde der Baum von einem Sturm entwurzelt,
so dass der arme Vogel gezwungen war, hunderte von Meilen
zu fliegen, um Unterschlupf zu finden,
bis er schließlich zu einem Wald früchteschwerer Bäume kam."
Und er schloss:
"Wäre der verdorrte Baum stehen geblieben,
hätte den Vogel nichts bewogen,
seine Sicherheit aufzugeben und loszufliegen." Anthony de Mello

 

 

 

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Wir flogen durch eine Gewitterzone zwischen ungeheuren
Wolkentürmen, durch Regenvorhänge
und blendende Sonnenhelligkeit,
und plötzlich stand ein Regenbogen klar und leuchtend vor uns,
ein großer doppelter Kreis.
Aber er war anders, als wir ihn von der Erde her kannten,
war nicht der Halbbogen, der auf der Landschaft aufruht,
sondern ein voller doppelter Ring,
und der kleine Schatten des eigenen Flugzeugs stand in der Mitte.
 

Der Anblick traf mich wie eine Offenbarung.
So ist das also!, dachte ich.
Wenn nicht die Erde die Hälfte verdeckt,
ist der Regenbogen ein voller, runder Ring.
Er ist halb nur für unsere Augen, und nur,
wenn wir unten auf der Erde stehen. (...)

Vielleicht oder sicher lag es an Bildern dieser Art,
dass mir damals das Vertrauen ins Dasein nicht ganz
verlorenging, das Vertrauen in seine Verlässlichkeit
und Sinnhaftigkeit, der Glaube auch,
es sei da einer, der das Elend der zerfetzten
Welt barmherzig und heilend umgreift.

Mir schien, wenn die irdische Begrenzung
aufgehoben sei, dann könne zwischen den
Wettertürmen unserer Erfahrungen auch die
schmerzlich entbehrte Ganzheit dieses Daseins
vor unseren Augen erscheinen.

Und von Anfang an verband sich mir die Vorstellung
vom Gottesreich mit dem großen, vollen Kreis
aus Licht, der, alles beherrschend und überstrahlend,
zwichen den Wolken gestanden hatte. Jörg Zink

 

Die Gottesdienste werden montags bis samstags um 18 Uhr und sonntags um 10 Uhr übertragen.

bistumlimburg.de/beitrag/online-mitfeiern/

Glauben heißt nicht bloß still annehmen.
Der Glaube ist auch ein Ringen mit Gott, und Hoffnung bedeutet auch, keine Angst davor zu haben, die Realität zu sehen. Diesen Weg der Hoffnung müssen auch wir gehen und uns stets Gott anvertrauen.

Papst Franziskus

Schenk uns den Mut zur Hoffnung gerade dann,
wenn alles zu Ende scheint, wenn wir nicht mehr wissen, wohin.
Gerade dann lass uns auf deine Verheißung sehen
und uns ganz dem anvertrauen, was ins Leben drängt. Amen.